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  • … pure and raw energy help you through the week: Spucke and The Monsters!

    … pure and raw energy help you through the week: Spucke and The Monsters!

    It was exactly what i needed: After two weeks of suffering with a near death experience (aka man-flu) and a rather annoying start into the work week it was time to shake that off. Help would be coming from the great Spucke (can wait to see their LP appearing with the Shitshow LP at my doorsteps) paired with the crazy raw garage speed metal of The Monsters (outta dead boring Bern, Switzerland).

    Spucke kicked it off, unfortunately not in front of a fully packed Hafenklang. Because as far as i am concerned that is what they should be getting.

    Spucke (Hafenklang, Hamburg, 28.10.2026)
    (c) gehkacken.de 2026

    Besides the lights being rather shitty (drown-the-band-in-red it was) they delivered a perfect tight set. Their approach with almost everybody singing is just plain cool and makes listening to them more than worthwhile.

    Good news is that they are working on more vinyl and they went on to play some new songs. What did the lot get?

    They got this:

    Spucke – Setlist (Hafenklang, Hamburg, 28.10.2026 (c) gehkacken.de)

    I dig them ever since i saw then on the M/S Hedi, supporting Public House. I can only recommend to check them out and give their record a chance (and an order).

    Get your copy from La Pochette Surprise now! Best together with the Shitshow LP, that is a great Hamburg pairing!

    The Monsters next and they are around now for 40 years. 40 fucking years. Did not realize that one earlier, but here is what they set out to haunt:

    The Monsters – Setlist (Hafenklang, Hamburg, 28.10.2026 (c) gehkacken.de)

    From the start they delivered high speed raw garage with a great dose of mental errr metal. Or both. Total craze by off stage humble, shy and rather Swizz gentlemen. They had more people in front of the stage compared to Spucke, sure thing, they are a mainstay over here in Hamburg and at the Hafenklang.

    The Monsters (Hafenklang, Hamburg, 28.10.2026)
    (c) gehkacken.de 2026

    They tick so many boxes with me (surprising for a band themed by-and-large Garage) and one of those little bonuses is simply stage uniform: Not only the trio on stage, also their sound man comes as part of the package.

    But most importantly they also know how to kill it. Listen up youth!

    And yes, also cool is that all 3 front the stage. More bands that come in such minimum configuration should try that!

    They also came with their 10th and latest record in tow, a real trashy DIY & basement recording. And still very well capable in fucking shit up.

    Get it from Vooodoo Rhythm Records or get most of their back catalog from our trusted local dealer Sounds Of Subterrania!

    Perfect evening, though missing plenty of regulars. Only Luke held the flare (and the Jever) up. But for me it was just what i needed, taking the long trip home via public transport i was happy as a fuck and ready to take on fucking work on Thursday.

    On top i was lucky to capture the essence of The Monsters in a single shot – click to download the high res version.

    Gimme more of this, gimme so much more of this. Hard, loud, fast and raunchy. Thanks Hafenklang, again!

  • Bücher, schnell gelesen: 1.867

    Bücher, schnell gelesen: 1.867

    Ron Currie – Die Patin von Maine (btb, 2026)

    Gelesen: 16. – 24.10.2026 (netto 401 Seiten)

    Aus dem Englischen von Stephan Glietsch.

    Ich habe lange nicht mehr ein Buch gelesen, das so schnell auf Tempo kommt:

    Es beginnt mit einer Reise durch die Jahrhunderte, in der taffe Frauen in die Kolonien auf dem Nordamerikanischen Kontinent auswandern bzw. dort ums Überleben kämpfen, bevor der Fokus auf das 20te Jahrhundert schwenkt.

    Hier begegnen wir auch der Titelfigur Babs Dionne, die 1968 erst 14 Jahre alt ist. Fast-Forward nach 2016 und Babs ist stolze Bewohnerin des Stadtviertels „Little Canada“ und hält ihr franko-amerikanisches Erbe hoch. Daneben leitet sie ein lokales Drogennetzwerk, in dem ihre beiden Töchter Sis und Lori – ebenso wie ihr Sohn, bevor er im Ersten Golfkrieg fiel – als ihre engsten Vertrauten fungieren.

    Doch Sis ist verschwunden. Lori, eine Veteranin des Afghanistan-Krieges, die mittlerweile selbst von Opioiden abhängig ist, setzt alles daran, sie zu finden. Wir begegnen Lori erstmals, als sie in der Toilette einer zwielichtigen Bar an einer Überdosis zu sterben droht – doch glücklicherweise kann sie wiederbelebt werden.

    (c) btb Verlag 2026

    Was sie später kein Stück davon abhält in größter emotionaler Not wieder auf die Flügel von Heroin zu setzen.

    Während Babs versucht mit Ihren Freundinnen das kleine Drogenimperium zu halten, versucht sie mit dem Geld Gutes für ihre kleine Gemeinde zu tun. Cops – sind abhängige Freunde resp. Lover. Konkurrenten werden klein gehalten. Diebe werden bestraft. Familie geht vor. Der Pfarrer nimmt die Beichte und will eigentlich nichts wissen.

    Aber irgendwie geht alles den Bach runter, denn Drogen sind nun mal ein schmutziges und überaus tödliches Geschäft. Und das kleine Geschäft von Babs möchte ein größerer Fisch aus Kanada zu gerne schlucken. Und schickt einen namenlosen Killer.

    Wie das ganze ausgeht verrate ich nicht, aber es ist mega spannend und das Buch ist einfach ein echter Page-Turner.

    Tempo, Härte, Street Credibility – alles da. Vor allem der namenlose Killer “Der Mann” ist eine großartige Figur, ebenso das tatsächliche Drogenelend von Lori. Alles fühlt sich real und echt an.

    Downhill galore!

    Perfekt! Hoffentlich kommt da noch mehr.

    Soundtrack dazu: The Haskels – Baby Let’s French, was sonst?

    PS: Wenn man ein wenig über Waterville, Maine – den Schauplatz dieser Geschichte und Curries Heimatstadt – recherchiert, stellt man fest, dass Little Canada ein realer Ort ist (und es gibt in ganz New England weitere, ähnliche Little Canadas, in denen franko-amerikanische Traditionen bis heute gepflegt werden). Dort herrschen zudem ähnliche Probleme mit Drogen und Armut, wie sie im Buch geschildert werden.

    PPS: Warum muss das deutsche Cover unbedingt eine stilisierte alte Dame zeigen? Das Original …

    (c) Penguin Random House 2025

  • Bücher, schnell gelesen: 1.866

    Bücher, schnell gelesen: 1.866

    Frak Göhre – Sterne im Staub (Culturbooks, 2026)

    Gelesen: 15.10.2026 (netto 158 Seiten)

    Frank Göhre wird demnächst 83, da ist ist Zeit für eine Autobiographie. Aber die ist dann doch ein wenig anders als bei den meisten…

    … zum einen ist sie schlank (wie die meisten seiner Bücher), zum anderen schlicht eine Hommage an seine Lieblingsautoren.

    Ich schätze ihn als einen meiner deutschen Lieblingsautoren und bin daher ganz verzückt, wie oft wir übereinstimmen:

    Linda Barnes – hab ich komplett gelesen (musste aus Platzgründen weggegeben werden)

    William Boyle – steht hier komplett

    Edward Bunker – hui, muss ich ran, ist mir neu

    Robert Crais – steht hier auch, aber leider nicht komplett

    Friedrich Glauser – wurde ich nicht mir warm

    Sue Grafton – muss ich offensichtlich noch ran

    Victor Headly – die Yardie Trilogy ist einer meiner Lieblingsserien, beste Unterhaltung und beinhart

    Tony Hillerman – steht hier fast komplett

    Chester Himes – steht hier fast komplett

    Eugene Izzi – ist mir komplett neu, muss ich lesen

    Tom Kakonis – ist mir komplett neu, muss ich lesen

    Anne LeClaire – ist mir komplett neu, aber wohl nicht mein Ding

    Elmore Leonhard – steht hier fast komplett

    Ed McBain – zum Teil gelesen, aber nicht komplett

    Ross Macdonald – hab ich komplett gelesen (musste aus Platzgründen weggegeben werden)

    Margaret Millar – Frau von Ross Macdonald, übersehen

    L.A. Morse – ist mir komplett neu, muss ich lesen

    Reggie Nadelson – ist mir komplett neu, aber wohl nicht mein Ding

    Jerry Oster – steht hier komplett, großartiger und beinharter NYC Crime

    Maj Sjöwall – wurde ich nicht mit warm

    James Myers “Jim” Thompson – steht hier, aber nicht komplett

    Janwillem van de Wetering – wurde ich nicht mir warm

    Charles Willeford – steht hier komplett

    Und die Sterne im Staub? Frank Göhre nimmt uns mit zu den Orten seiner Lieblingsautoren, erzählt aus seinem Werdegang und bleibt dabei staubtrocken.

    Cooler Kerl!

    Soundtrack dazu: The Supertones – Blue Star Dust, was sonst?

    PS: Und Frank Göhre hat mit Stickel einen Film gemacht, wie cool ist das den!